WDA Forum: Willkommen, welcome, bienvenue!

27.11.2014, WDA Forum, Bern Kursaal

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Im Kursaal Bern findet am 27. November 2014 das WDA Forum zum Thema "Handlungsfeld Gesundheit: Zuwanderungsartikel - Herausforderungen fürs Gesundheitswesen" statt. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Icon filetype pdf Link (1.0 MB).

Le 27 novembre 2014 le WDA Forum aura lieu au Kursaal à Berne avec le sujet "Démographie - Santé - Immigration". Pour plus amples informations visitez ce Icon filetype pdf link (1.0 MB).

On November 27, the WDA Forum with focus on "Demography - Health - Immigration" will take place in the Kursaal in Bern (the language will be German and French).

Ankündigung / Announcement

Am 30. Oktober 2014 wird im Textilmuseum St. Gallen der 5. Regionalanlass des WDA Forums in Zusammenarbeit mit der St. Galler Kantonalbank stattfinden. Der Anlass hat das Thema "Vermögensanlage und Demografie - eine wirtschaftsphilosophische Sprechstunde". Aufgrund der grossen Nachfrage sind leider keine weiteren Plätze mehr verfügbar. Icon filetype pdf Programm (391 KB)

On October 30, the 5th regional event of the WDA Forum - in cooperation with the St. Galler Kantonalbank - will take place in the Textilmuseum of St. Gallen. The topic will be "Wealth management and demography - visit the experts" (the language will be german). Due to the great interest in this event, there are no more free places available anymore.

Interview mit Professor Francis T. Lui

Vor kurzem traf sich Professor Lui mit Dr. Hans Groth um acht Fragen zur Demografie von Hong Kong zu besprechen. Hong Kong ist eine Region Chinas, welche mit Hinsicht auf ihre Bevölkerungsgrösse, ihre wirtschaftliche Entwicklung und ihre Bevölkerungsdynamik erstaunliche Gemeinsamkeiten mit der Schweiz aufweist. Das Interview ist auf Icon filetype pdf Deutsch (293 KB) sowie auf Icon filetype pdf Englisch (285 KB) verfügbar.

Altersvorsorge im internationalen Vergleich: Wo steht die Schweiz? August 2014

Mit der «Altersvorsorge 2020» hat der Bundesrat eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Reformprojekte des Jahrzehnts vorgelegt. Hintergrund sind die demografische Alterung und das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Beide erschweren zunehmend die Finanzierbarkeit
Icon filetype pdf privater und öffentlicher Altersvorsorge. (201 KB)

Icon filetype pdf Tagungsprogramm und Informationen (370 KB)

Vorträge

  • Monika Queisser: 2013 OECD-Report
    Icon filetype pdf «Pensions at a Glance» (942 KB)
  • Renate Finke: Wie lässt sich die Altersvorsorge in Europa nachhaltig gestalten? Icon filetype pdf pdf (2.4 MB)
  • Stefan Loacker: Was sollte die Schweiz vom Ausland lernen und warum? Icon filetype pdf pdf (837 KB)
  • Ivo Furrer: Wie nachhaltig sind die Leistungsversprechen der Lebensversicherer? Icon filetype pdf pdf (1.1 MB)
  • Markus Hübscher: Altersvorsorge 2030: Beispiel SBB PK Icon filetype pdf pdf (160 KB)
  • Heinz Zimmermann: "Aktionsplan" für die Schweiz Icon filetype pdf pdf (592 KB)

 Presse-Artikel aus der NZZ vom 28.08.2014:

  • Arbeiten am BVG-System - Schweiz trotz guter Ausgangslage unter Zugzwang Icon filetype pdf pdf (425 KB)
  • Renten und Demografie - Wenn Schweizer von Schweden lernen Icon filetype pdf pdf (103 KB)

World Population Data Sheet 2014 - Latest Update

The Population Reference Bureau (PRB), a private non-profit organization based in Washington DC with the mission to inform the general public about population-related issues, just released its 2014 World Population Data Sheet.

The PRB's World Population Data Sheet is an annual report on the world’s demographic, health, and environmental progress and challenges. It provides information on 16 locally sourced and verified key indicators for more than 200 countries.

Key insights contained in the 2014 World Population Data Sheet:
-        The worldwide population has reached 7.2 billion of which more than 80 percent live in less developed countries.
-        The worldwide population is growing by 2.7 people per second, whereas the whole growth comes from less developed countries.
-        The total fertility rate worldwide is of 2.5 and ranges from 1.1 children per woman in Taiwan to 7.6 in Niger.
-        53% of the world’s population lives in urban areas.
-        The global infant mortality rate has decreased by more than 50% since 1970 and has now reached 38 deaths per 1’000 live births.

Link to the World Population Data Sheet 2014

 

Weltbevölkerung 2014 - Aktuelle Zahlen

Das Population Reference Bureau (PRB)  ist eine private gemeinnützige Organisation mit Sitz in Washington DC, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, die Öffentlichkeit über demografische Angelegenheiten zu informieren. Kürzlich veröffentlichte das PRB das World Population Data Sheet für das Jahr 2014.

Das World Population Data Sheet ist ein jährlich erscheinender Bericht über die globalen Fortschritte und Herausforderungen in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Gesundheit und Umwelt. Die aufgearbeiteten Informationen beinhalten 16 Schlüsselindikatoren, deren Daten in 200 Ländern von offiziellen lokalen Informationsquellen erhoben und überprüft wurden.

Die wichtigsten neuen Informationen aus der diesjährigen Ausgabe:
-        Die Weltbevölkerung beträgt aktuell 7,2 Milliarden Personen. Davon leben mehr als 80 Prozent in Entwicklungsländern.
-        Die Weltbevölkerung wächst jede Sekunde  um 2,7 Personen. Das Wachstum stammt überwiegend aus Entwicklungsländern.
-        Die globale Geburtentrate liegt bei 2,5 und variiert von 1,1 Kind pro Frau in Taiwan bis zu 7,6 Kinder pro Frau in Niger.
-        53% der Weltbevölkerung lebt in urbanen Gebieten.
-        Die Kindersterblichkeitsrate ist seit 1970 um 50% gesunken und liegt nun bei 38 Sterbefällen für 1000 Lebendgeburten.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier

3. Demografie Dialog Schweiz

Die Schweiz und ihre Nationale Demenzstrategie 2014-17

„Gut" mit Demenz umzugehen darf keine Fiktion sein – damit dies aber gelingt, muss das Bewusstsein über Demenz in der gesamten Gesellschaft gestärkt und die Krankheit „entstigmatisiert“ werden. Demenz betrifft nicht nur die älteren Menschen, sondern indirekt alle Generationen: wir tragen gemeinsam Verantwortung innovative, bedürfnis- und bedarfsorientierte Lösungen zu schaffen - gemäss den Impulsen der Nationalen Demenzstrategie.

Nur so kann diese die gewünschte und erforderliche Eigendynamik entwickeln.

Icon filetype pdf Bericht in allen Landessprachen + Englisch (1021 KB)

Switzerland and its national dementia strategy 2014-17

Dealing with dementia in a "good" way cannot be considered fiction – for this to succeed, the awareness of dementia throughout the whole of society must be strengthened and the disease needs to “de-stigmatized”. Dementia is not a disease affecting only the elderly, but rather impacts all generations: together we bear the responsibility to develop innovative, need- and demand-oriented solutions according to the stimuli of the national dementia strategy.

Only in this way can we develop the desired and necessary momentum.

Icon filetype pdf Report in the national languages + English (1021 KB)

Alt-Botschafter Christian Blickenstorfer in St.Gallen

Der ehemalige Schweizer Botschafter in Ländern wie beispielsweise Iran, USA und Deutschland war kürzlich Gast beim Generationenclub des WDA Forums St.Gallen.

Auf lockere Art und Weise berichtete Christian Blickenstorfer in Wetzi’s Trübli, St.Gallen,  darüber, wie die direkte Demokratie unseres Landes im Ausland wahrgenommen und verstanden wird.  Als Botschafter sei es eine der Aufgaben, unser politisches System und unsere Politik wie beispielsweise die direkte Mitentscheidung des Volkes oder unsere Neutralität immer wieder neu zu erklären. Dabei reichten die Reaktionen je nach Land von Bewunderung bis zu Unverständnis. Auf besonderes Interesse stiessen seine Ausführungen darüber, wie die Schweiz die Interessen anderer Staaten im Ausland wie beispielsweise jene der USA im Iran wahrnimmt.

Alt-Botschafter Blickenstorfer beantwortete zahlreiche Fragen, die auch sein Leben und das seiner Gattin im jeweiligen Land zum Thema hatten. Susann Blickenstorfer berichtete über ihre persönlichen Erfahrungen. Hierbei ging sie besonders auf die Lebensumstände der Frauen in den verschiedenen Ländern ein.

Christian Blickenstorfer und Hans Groth werden im Auftrage der DEZA im Oktober 2014 in den Iran reisen und in Teheran, Yazd, Esfahan und Shiraz iranische Demografie-Experten treffen. In Expertentagungen werden Erfahrungen zu aktuellen demografischen Entwicklungen ausgetauscht. Der Iran ist vor allem deshalb wissenschaftlich besonders interessant, weil es kaum ein Land gibt in dem die Geburtenraten in so kurzer Zeit auf so niedrige Werte gefallen sind. Was steckt dahinter? Was bedeutet dies? Wie kann man ein solches Phänomen verstehen? 

Der WDA Forum Generationenclub zählt bereits fast 40 Mitglieder. 23 Personen waren an diesem Abend mit dabei. Die nächste Zusammenkunft ist für den 5. Februar 2015 geplant. Und bereits am 30. Oktober 2014 findet der 5. Regionalanlass des WDA Forum in Zusammenarbeit mit der St.Galler Kantonalbank im Textilmuseum St.Gallen statt. Thema: Vermögensanlage und Demografie – eine wirtschaftsphilosophische „Sprechstunde“.

1. ddn Schweiz Fachkonferenz

Die 1. Fachkonferenz am 18. Juni 2014 fand unter dem Titel „Human Economy“ der Zukunft? Nachhaltiges Personalmanagement! im Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie in Zürich statt. Dank der abwechslungsreichen und interessanten Vorträge hat sie sehr viele verschiedene Einblicke in das Thema Demografie gegeben.

Weiter zum ausführlichen Beitrag

Book launch event in Amman, Jordan

She wants to be a doctor, a mother and a wife! - Capturing the demographic dividend in Jordan

Hans Goth and retired Swiss Ambassador Christian Blickenstorfer visited Jordan March 1-6, 2014 in order to attend a launch event of their book ‘Population Dynamics in Muslim Countries – Assembling the Jigsaw’, an event organised in cooperation with the NGO Sisterhood Is Global Institute (SIGI). The book contains amongst other a detailed chapter on Jordan. Therefore, Jordan’s capital Amman was a very appropriate place for the event.

The book launch was preceded by an intensive planning and preparation phase. Besides the NGO SIGI, the planning involved the Cooperation Office of the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) in Amman, the Swiss Ambassador to Jordan as well as the local NGO SAANED. The event would not have been possible without the close involvement of these partners. The conference was attended by 60 experts from academia, politics, the private sector and civil society. The participants were particularly delighted that they received a personal copy of the book at the end of the event. The presence of local media, including the local TV station, provided the opportunity to give interviews on the rationale and content of the book.

For Hans Groth and Christian Blickenstorfer the key message of this country visit was:

“The development of countries like Jordan is strongly influenced by the future role of women. More specifically, it is about women’s role in their family, in their society, in their economy as well as in governance processes of their country. Development processes towards increased welfare, prosperity, and social stability are increasingly driven by changes in societal models. Hence, any initiative enhancing the status of women contributes to a sustainable form of development with better wealth, welfare and health”. The headline “She wants to be a doctor, a mother and a wife!” could hardly be more to the point.

More information can be found in the report of the event.

Hans Groth und Alt-Botschafter Christian Blickenstorfer waren vom 1.-6. März 2014 in Jordanien. Dort fand am 4. März in Kooperation mit der NGO „Sisterhood  is Global“ der Book Lauch Event zu dem kürzlich erschienen Buch ‘Population Dynamics in Muslim Countries - Assembling the Jigsaw’ statt. Dieses Buch hat u.a. ein detailliertes Kapitel über Jordanien. Deshalb war Jordanien bzw. Amman als Tagungsort mehr als geeignet.

Dem Anlass ging eine intensive Planungs- und Vorbereitungsphase voraus. Involviert waren neben der NGO „Sisterhood is Global“, die lokale DEZA Vertretung in Amman, der Schweizer Botschafter in Amman sowie die NGO „SAANED“. Ohne die intensive Kooperation mit diesen Partnern wäre dieser Event nicht möglich gewesen. Insgesamt haben 60 Personen/Experten an dieser Tagung in Amman teilgenommen. Besonders erfreut waren die Teilnehmer, dass sie am Ende der Veranstaltung ein persönliches Exemplar unseres Buches erhielten. Auch die Medien incl. lokales TV waren anwesend, und die gab den Veranstaltern die Möglichkeit ihre Gedanken und Ansichten den Pressevertretern zu erklären..  

Die Kernbotschaft dieser Veranstaltung war: Die Entwicklung von Ländern wird z.B. Jordanien ist in hohem Mass durch die zukünftige Rolle der Frau in Familie, Gesellschaft, Wirtschaft und auch den Governance Modellen geprägt. Frauen sind der Schlüssel für eine Entwicklung in Richtung Wohlfahrt, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität. Daher ist jede Initiative die diese Entwicklung unterstützt eine nachhaltige Form der Entwicklungshilfe. Weitere Informationen finden sie im Tagungsbericht. Die Schlagzeile “She wants to be a doctor, a mother and a wife!” könnte dieses Tagungsergebnis nicht besser zusammenfassen.

Icon filetype pdf Report of Amman book launch event (341 KB)

Link zum Eintrag bei SAANED

Zum Kauf des Buches

Book Launch Event in Amman, Jordan

Helferanlass vom 2. Juni 2014

Ohne Helferinnen und Helfer geht (fast) nichts…

Die Helferinnen und Helfer (Staff) des WDA Forums trafen sich am 2. Juni 2014, um sich über die aktuellen und kommenden Aktivitäten orientieren zu lassen. Im Weiteren wurde im Gespräch die Bereitschaft zur verstärkten Mitarbeit ausgelotet.

Hans Groth informierte über die 2014 bereits durchgeführten und noch geplanten Anlässe. So viele wie in diesem Jahr waren es noch nie. Ein Wermutstropfen ist dabei, dass auf die Durchführung des traditionellen WDA Forums an der Universität aus finanziellen Überlegungen verzichtet wird. Das WDA Forum soll weiterhin auf sicheren Beinen stehen und keine unangemessenen Risiken eingegangen werden.

Die Anwesenden diskutierten mit der WDA-Leitung, in welcher Form sie durch eigenes Engagement und durch das Einsetzen persönlicher Fähigkeiten die Arbeit des WDA gezielt unterstützen könnten. Die Runde offenbarte ein grosses Potenzial und viel Bereitschaft zum Engagement. Die Lust zur individuellen Mitgestaltung war in grossem Ausmass vorhanden. Beim  Apéro wurden Gedanken ausgetauscht und Pläne geschmiedet.

Das Ergebnis der Diskussionen wird nun ausgewertet und in konkrete Aktivitäten umgesetzt. Eine zweite Zusammenkunft ist für den kommenden Herbst geplant. 

Regionalanlass Mai 2014

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Das Thema Demografie hat bekanntlich viele Facetten. Anlässlich unseres 4. regionalen WDA Anlasses griffen wir ein weiteres spannendes Thema auf - Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Glück und Erfolg im Alter. 

Die zahlreichen Anmeldungen führten zu einem ausgebuchten Katharinensaal am 5. Mai 2014 in St.Gallen. Die Referenten PD Dr. Simon Forstmeier und Prof. Dr. Peter Gross zogen das Publikum mit ihren Vorträgen in ihren Bann. In der darauf folgenden Diskussionsrunde spiegelte sich das rege Interesse des Publikums wider. Nach der offiziellen Veranstaltung lud der Kreuzgang des Kloster St. Katharinen zu einem gemütlichen Apéro bei spannenden Gesprächen ein. Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen und über einen gelungenen Anlass. Herzlichen Dank an die Referenten und die Helfer/innen. 

Die nächste Veranstaltung dieser Reihe findet am 30. Oktober 2014 im Textilmuseum St.Gallen statt. Sie sind herzlich eingeladen. 

Icon filetype pdf Infos zum Anlass  (217 KB)

Foto-Gallerie

3. Demografie Dialog Schweiz „Demenz – Wie gehen wir in der Schweiz damit um?“

7 Fragen an Birgitta Martensson, Geschäftsleiterin der Schweizerischen Alzheimervereinigung

In unserer nunmehr 3. Dialogrunde greifen wir dieses anspruchsvolle und interdisziplinäre  Thema am 20.-21. Mai 2014 auf. Hierzu haben wir eine Gruppe von 16 engagierten Personen mit unterschiedlichsten Perspektiven eingeladen. Ziel ist es die Herausforderung „Demenz“ nicht nur aufzugreifen, sondern Input für die kommenden Diskussionen in der Schweiz zu generieren. Basis unserer Diskussion wird die kürzlich vom BAG veröffentlichte "Nationale Demenzstrategie 2014 -2017" sein.

Einer der Teilnehmer ist Birgitta Martensson von der Schweizerischen Alzheimervereinigung. Bitte lesen Sie ihre Antworten auf unsere 7 Fragen Icon filetype pdf hier (392 KB).

 

Dr. Hans Groth
Chairman of the Board

Demographischer Wandel: Täglich 6 Stunden länger leben

Dortmund/Berlin, 26.02.2014Mit jedem Tag steigt die durchschnittliche Lebenserwartung um 6 Stunden, mit jedem Jahr sogar um 3 Monate. Das rechnete Harald Wilkoszewski von der OECD den Teilnehmern der internationalen ddn-Konferenz „Human Economy“ vor. Damit erhöht sich die durchschnittliche Lebenserwartung von gegenwärtig ca. 80 auf 90 Jahre im Jahr 2050. Bliebe alles so wie bisher, würden die Menschen 35-40 Jahre ihres Lebens arbeiten und 60 Jahre und länger ihren Lebensunterhalt anders als durch Erwerbstätigkeit finanzieren müssen. Das würde die sozialen Sicherungssysteme überlasten. Der Ausweg: Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Wie das funktionieren kann, diskutierten mehr als 100 Experten und Wissenschaftler aus der ganzen Welt auf der internationalen ddn-Fachkonferenz „Human Economy“ am 20. und 21. Februar 2014.

Gerade der internationale Ansatz hat sich bewährt, denn die Teilnehmer werden mit den Ideen und Ansätzen konfrontiert, die zuhause in ihren Heimatländern sonst so nicht gedacht werden“, sagte ddn-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Victoria Büsch von der gastgebenden SRH Hochschule in Berlin. Wie zum Beispiel in Japan. Dort werden Arbeitnehmer, die noch über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten möchten, von Sozialabgaben und Steuern freigestellt. Dazu Prof. Dr. Büsch: „Das ist out of the box gedacht. Solche Ideen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich sind, brauchen wir, um die Auswirkungen des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels zu bewältigen.“ ddn-Vorstand Christian Werner von der Allianz SE ergänzt: „HR Management entwickelt sich immer mehr zur zentralen Unternehmensfunktion, das hat die Konferenz eindrücklich gezeigt.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.demographie-netzwerk.de

The Rio Declaration

ILC Brazil
International Longevity Center Brazil

Icon filetype pdf Developing a Culture of Care in response to the Longevity Revolution (880 KB)

Within the current century (1950-2050) there will be a 26-fold worldwide increase in the number of people aged 80 and above (from 14 million to 379 million) making them the fastest growing population sub group.  Although many will continue living actively, significant numbers will experience disability and frailty that require ongoing care.  Smaller, more complex and geographically dispersed family networks are becoming less capable of providing that care without additional support.  Health care systems remain largely focused on cure and are not sufficiently orientated to provide care.  However much is achieved in prevention and treatment, the longevity revolution comes with an added imperative: to develop a culture of care that is sustainable, affordable, compassionate and universal.

To advance the debate on a global culture of care, two connected international forums were held in Brazil in October, under the leadership of the International Longevity Centre – Brazil (ILC-BR), presided by Alexandre Kalache, and in partnership with the World Demographic & Ageing Forum (WDA Forum) and Bradesco Seguros, a major Brazilian financial corporation. Participating experts included representatives from other centres in the ILC Global Alliance  (Argentina, Brazil, Dominican Republic, France, and South Africa,  UN agencies, international and national NGOs and academic institutions.

The outcome, approved unanimously, is the Rio Declaration Beyond Prevention and Treatment: Developing a Culture of Care in response to the Longevity Revolution. The Rio Declaration highlights the need for inclusive, person-focused care firmly grounded in human rights. It calls for a fresh perspective on gendered dimensions of care in policy and in society. Policy targets on care in the UN Post 2015 Development agenda are recommended. Emphasis is given to achieving a care system, spanning health promotion to end of life care, that is characterized by: communication, continuity, coordination, comprehensiveness and community linkages. The Rio Declaration further calls for specific actions addressing respect for the rights of older persons; care services; planning and delivery of care; education and training; and age-friendly environments for a culture of care.