WDA Forum: Willkommen, welcome, bienvenue!

6. Regionalanlass WDA Forum vom 7. Mai 2015

Am Donnerstag 7. Mai 2015 haben Frau Dr. Nikola Sander und Frau Ilka Seiner aktuelle Studien zu Migrationsströmen und den daraus folgenden demographischen Entwicklungen einem breiten Publikum vorgestellt. In einer sich globalisierenden Welt ist das Thema Migration zunehmend relevant für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Eine objektive Betrachtung ist allerdings nicht nur schwierig, die erforderlichen Daten sind auch lückenhaft und oft nicht vergleichbar.

An diesem Abend konnten wir dieses Phänomen nicht nur auf globaler Ebene betrachten, sondern auch unseren Wissensstand über Entwicklungen in der Schweiz vertiefen. Ein historischer Rückblick, neuere Datensätze sowie innovative Illustrationen haben uns dabei geholfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.

Frau Dr. Sander konnte über eine bisher noch nie verwendete Darstellungsweise leicht nachvollziehbar aufzeigen, dass die Migrationsströme, wie wir sie in der Schweiz wahrzunehmen scheinen, in einem vergleichsweise kleinem Ausmass stattfinden. Frau Steiner konnte zudem in der genaueren Betrachtung der Migration zwischen Deutschland und der Schweiz eindrücklich nachweisen, dass die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Basel Stadt ohne die Zuwanderung von deutschen Staatsbürgern ein negatives Bevölkerungswachstum aufweisen würden. Insgesamt konnten viele Fragen zur Thematik der Migrationsströme beantwortet werden, aber die Thematik ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft – diese Erkenntnisse waren erst der erste Schritt auf einem langen Weg zum Verständnis des demographischen Wandels in unserer Zeit.

Den Vortrag von Frau Dr. Sander finden Sie unter diesem Link, derjenige von Frau Steiner steht Icon filetype pdf hier (930 KB) zum Download bereit. Zusätzliche Informationen finden Sie zudem unter www.global-migration.info.

WDA Expert Symposium "Human Capital & Ageing", Boston, April 13-14, 2015

On April 13-14 2015, the first event of a joint initiative on human capital and ageing took place in Boston. The World Demographic & Ageing Forum (WDA Forum), and the Harvard School of Public Health, together with Stanford University, Fudan University, and swissnex Boston launched this first international workshop on the economics of ageing.

At the forum, David E. Bloom, Professor of Economics and Demography from Harvard University, welcomed an international audience of researchers, business representatives and diplomats.

40 specialists from around the world discussed the challenges faced by ageing and shrinking societies - such as maintaining a workforce large enough to supply the goods and services needed by a country’s entire population - in an interdisciplinary and multi-stakeholder approach. The sessions of the forum not only touched upon scientific questions, but also examined business perspectives. The growing international interest in this topic demonstrates its significance to society, business and nations aiming to be competitive in the 21st century. However, any progress in this unprecedented challenge starts with academic research, which then has to be translated to the needs and priorities of both business & society.

Yvonne Seitz, Head of Diversity and Family Care at AXA Winterthur/Switzerland, presented the translation of academic findings into a practical business setting based on thorough quantitative analysis of the current state of the workforce at AXA Winterthur, the leading insurance company in Switzerland. Since AXA Winterthur has been devoting a particular focus on “experienced employees” (50 plus) for a couple of years, Yvonne Seitz could speak from the perspective of own and considerable human resource experience in a company increasingly affected by demographic ageing.

The 2nd Human Capital & Ageing Forum will take place in Shanghai in Mai 2016.

Please find the programm of the 2015 Expert Symposium 
Icon filetype pdf here (213 KB), the abstracts of the workshop Icon filetype zip here (1.6 MB), the summary Icon filetype pdf here (671 KB), and the media response Icon filetype pdf here (304 KB).

Helferanlass vom 11. Februar 2015

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Am 11. Februar 2015 durften wir unsere Helfer im WDA Forum auf der Geschäftsstelle über die nächsten Schritte bis hin zum WDA Forum International 2016 informieren. Im Anschluss daran besuchten wir das Schlössli in St. Gallen und durften uns kulinarisch verwöhnen lassen. Nochmals herzlichen Dank an alle unsere Helfer für die jahrelange Unterstützung!

Treffen des Generationenclubs vom 5. Februar 2015

Im Zentrum des zweiten Treffens unseres Generationenclubs stand die soziale Unternehmung obvita, eine Institution, welche ursprünglich sehbehinderte Menschen im Alltag und in der Ausbildung betreute. In der Zwischenzeit hat sich das Unternehmen obvita zu einem KMU weiterentwickelt. Nebst Menschen mit Sehbehinderung unterstützt die Organisation auch die berufliche Integration, die Wohnmöglichkeiten sowie die Ausbildung Hilfsbedürftiger. obvita gilt als das Kompetenzzentrum für Sehbehinderte in der Ostschweiz. Unser Anlass ergab spannende Erkenntnisse in einem Bereich, dem wir üblicherweise wenig Beachtung schenken und dem wir dennoch im Alltag in den unterschiedlichsten Facetten begegnen.

29. Januar 2015 / 29th of January, 2015

Das WDA Forum organisierte am 29. Januar 2015 einen Expertenworkshop "Demography meets Strategic Planning" in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Müller-Stewens von der Universität St. Gallen. Im Zentrum stand die Präsentation des im Herbst 2014 entwickelten "Demographic Risk Indicator", welcher von Master-Studierenden der Universität St. Gallen präsentiert wurde.

The WDA Forum organized a workshop "Demography meets Strategic Planning" in collaboration with Prof. Dr. Müller-Stewens from the University of St. Gallen. During this event, Master candidates of the Universty of St. Gallen have been presenting and discussing the results of the recently developed "Demographic Risk Indicator".


Population Dynamics in Muslim Countries, Iran 10/2014

In den ersten beiden Oktoberwochen 2014 haben Hans Groth und Christian Blickenstorfer die Islamische Republik Iran besucht und den demografischen Wandel vor Ort innerhalb eines internationalen Seminars besprochen. Das Booklet zum Seminar befindet sich Icon filetype pdf hier (5.8 MB). Der Bericht des Seminars, welcher grösstenteils in Farsi verfasst wurde und die letzten Seiten eine Zusammenfassung in englischer Sprache enthält, befindet sich Icon filetype pdf hier (8.3 MB).

During the first two weeks of October 2014, Hans Groth and Christian Blickenstorfer went to the Islamic Republic of Iran for disussing its demographic change in an international seminar. You may find the booklet of this event Icon filetype pdf here (5.8 MB). The seminar report, mostly written in Farsi and the last pages in English, can be accessed Icon filetype pdf here (8.3 MB).

27.11.2014, WDA Forum, Bern Kursaal

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Im Kursaal Bern fand am 27. November 2014 das WDA Forum zum Thema "Handlungsfeld Gesundheit: Zuwanderungsartikel - Herausforderungen fürs Gesundheitswesen" statt. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Icon filetype pdf Link (260 KB).

Le 27 novembre 2014 le WDA Forum a eu lieu au Kursaal à Berne avec le sujet "Démographie - Santé - Immigration". Pour de plus amples informations visitez ce Icon filetype pdf link (261 KB).

On November 27, the WDA Forum with focus on "Demography - Health - Immigration" took place in the Kursaal in Bern.

Icon filetype pdf Sonderbeilage in der NZZ am Sonntag vom 16.11.2014 (1.7 MB).

Icon filetype pdf Presentation Willy Oggier (3.7 MB)

Icon filetype pdf Presentation Boris Zürcher (402 KB)

Icon filetype pdf Infotext German (69 KB)

Icon filetype pdf Infotext French (74 KB)

Die Schweiz und ihre Nationale Demenzstrategie: Einschätzungen der Stakeholder

Am Dienstag, den 11. November 2014, fand im Gebäude der Neuen Zürcher Zeitung der gutbesuchte Medienanlass zur Vorstellung der im 3. Demografie Dialog erarbeiteten "Nationalen Demenzstrategie" statt. In einer umfassenden Betrachtung wurde die Thematik von allen involvierten Seiten her besprochen und den Anwesenden präsentiert.

Hans Groth: Icon filetype pdf Einführung (1.5 MB)

Prof. Dr. Andreas Monsch: Icon filetype pdf Die medizinische Sicht
(2.3 MB)
Sarah Werner: Icon filetype pdf Die ökonomischen Aspekte (76 KB)

Christian Köpe: Icon filetype pdf Zusammenfassung (1.5 MB)

Vermögensanlage und Demografie - eine wirtschaftsphilosophische "Sprechstunde"

Am 30. Oktober fand im Textilmuseum St. Gallen eine gutbesuchte, wirtschaftsphilosophische Sprechstunde der SGKB und des WDA Forums zum Thema "Vermögensanlage und Demografie“ statt. Nebst eindrücklichen Präsentationen mit anschliessender Diskussionsrunde gab es auch eine Live-Schaltung nach New York zu Herrn Jens Körte, welcher weitere Einblicke zur „Japanisierung" von Europa aus Sicht der Wall Street vermittelte.

Thomas Signer: Icon filetype pdf Die "Japaniserung" von Europa
(1.7 MB)
Thomas Stucki: Icon filetype pdf Kommentar aus Analystensicht (594 KB)

Interview mit Professor Francis T. Lui

Vor kurzem traf sich Professor Lui mit Dr. Hans Groth um acht Fragen zur Demografie von Hong Kong zu besprechen. Hong Kong ist eine Region Chinas, welche mit Hinsicht auf ihre Bevölkerungsgrösse, ihre wirtschaftliche Entwicklung und ihre Bevölkerungsdynamik erstaunliche Gemeinsamkeiten mit der Schweiz aufweist. Das Interview ist auf Icon filetype pdf Deutsch (293 KB) sowie auf Icon filetype pdf Englisch (285 KB) verfügbar.

Altersvorsorge im internationalen Vergleich: Wo steht die Schweiz? August 2014

Mit der «Altersvorsorge 2020» hat der Bundesrat eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Reformprojekte des Jahrzehnts vorgelegt. Hintergrund sind die demografische Alterung und das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Beide erschweren zunehmend die Finanzierbarkeit
Icon filetype pdf privater und öffentlicher Altersvorsorge. (201 KB)

Icon filetype pdf Tagungsprogramm und Informationen (370 KB)

Vorträge

  • Monika Queisser: 2013 OECD-Report
    Icon filetype pdf «Pensions at a Glance» (942 KB)
  • Renate Finke: Wie lässt sich die Altersvorsorge in Europa nachhaltig gestalten? Icon filetype pdf pdf (2.4 MB)
  • Stefan Loacker: Was sollte die Schweiz vom Ausland lernen und warum? Icon filetype pdf pdf (837 KB)
  • Ivo Furrer: Wie nachhaltig sind die Leistungsversprechen der Lebensversicherer? Icon filetype pdf pdf (1.1 MB)
  • Markus Hübscher: Altersvorsorge 2030: Beispiel SBB PK Icon filetype pdf pdf (160 KB)
  • Heinz Zimmermann: "Aktionsplan" für die Schweiz Icon filetype pdf pdf (592 KB)

 Presse-Artikel aus der NZZ vom 28.08.2014:

  • Arbeiten am BVG-System - Schweiz trotz guter Ausgangslage unter Zugzwang Icon filetype pdf pdf (425 KB)
  • Renten und Demografie - Wenn Schweizer von Schweden lernen Icon filetype pdf pdf (103 KB)

World Population Data Sheet 2014 - Latest Update

The Population Reference Bureau (PRB), a private non-profit organization based in Washington DC with the mission to inform the general public about population-related issues, just released its 2014 World Population Data Sheet.

The PRB's World Population Data Sheet is an annual report on the world’s demographic, health, and environmental progress and challenges. It provides information on 16 locally sourced and verified key indicators for more than 200 countries.

Key insights contained in the 2014 World Population Data Sheet:
-        The worldwide population has reached 7.2 billion of which more than 80 percent live in less developed countries.
-        The worldwide population is growing by 2.7 people per second, whereas the whole growth comes from less developed countries.
-        The total fertility rate worldwide is of 2.5 and ranges from 1.1 children per woman in Taiwan to 7.6 in Niger.
-        53% of the world’s population lives in urban areas.
-        The global infant mortality rate has decreased by more than 50% since 1970 and has now reached 38 deaths per 1’000 live births.

Link to the World Population Data Sheet 2014

 

Weltbevölkerung 2014 - Aktuelle Zahlen

Das Population Reference Bureau (PRB)  ist eine private gemeinnützige Organisation mit Sitz in Washington DC, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, die Öffentlichkeit über demografische Angelegenheiten zu informieren. Kürzlich veröffentlichte das PRB das World Population Data Sheet für das Jahr 2014.

Das World Population Data Sheet ist ein jährlich erscheinender Bericht über die globalen Fortschritte und Herausforderungen in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Gesundheit und Umwelt. Die aufgearbeiteten Informationen beinhalten 16 Schlüsselindikatoren, deren Daten in 200 Ländern von offiziellen lokalen Informationsquellen erhoben und überprüft wurden.

Die wichtigsten neuen Informationen aus der diesjährigen Ausgabe:
-        Die Weltbevölkerung beträgt aktuell 7,2 Milliarden Personen. Davon leben mehr als 80 Prozent in Entwicklungsländern.
-        Die Weltbevölkerung wächst jede Sekunde  um 2,7 Personen. Das Wachstum stammt überwiegend aus Entwicklungsländern.
-        Die globale Geburtentrate liegt bei 2,5 und variiert von 1,1 Kind pro Frau in Taiwan bis zu 7,6 Kinder pro Frau in Niger.
-        53% der Weltbevölkerung lebt in urbanen Gebieten.
-        Die Kindersterblichkeitsrate ist seit 1970 um 50% gesunken und liegt nun bei 38 Sterbefällen für 1000 Lebendgeburten.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier

3. Demografie Dialog Schweiz

Die Schweiz und ihre Nationale Demenzstrategie 2014-17

„Gut" mit Demenz umzugehen darf keine Fiktion sein – damit dies aber gelingt, muss das Bewusstsein über Demenz in der gesamten Gesellschaft gestärkt und die Krankheit „entstigmatisiert“ werden. Demenz betrifft nicht nur die älteren Menschen, sondern indirekt alle Generationen: wir tragen gemeinsam Verantwortung innovative, bedürfnis- und bedarfsorientierte Lösungen zu schaffen - gemäss den Impulsen der Nationalen Demenzstrategie.

Nur so kann diese die gewünschte und erforderliche Eigendynamik entwickeln.

Icon filetype pdf Bericht in allen Landessprachen + Englisch (1021 KB)

Switzerland and its national dementia strategy 2014-17

Dealing with dementia in a "good" way cannot be considered fiction – for this to succeed, the awareness of dementia throughout the whole of society must be strengthened and the disease needs to “de-stigmatized”. Dementia is not a disease affecting only the elderly, but rather impacts all generations: together we bear the responsibility to develop innovative, need- and demand-oriented solutions according to the stimuli of the national dementia strategy.

Only in this way can we develop the desired and necessary momentum.

Icon filetype pdf Report in the national languages + English (1021 KB)

Alt-Botschafter Christian Blickenstorfer in St.Gallen

Der ehemalige Schweizer Botschafter in Ländern wie beispielsweise Iran, USA und Deutschland war kürzlich Gast beim Generationenclub des WDA Forums St.Gallen.

Auf lockere Art und Weise berichtete Christian Blickenstorfer in Wetzi’s Trübli, St.Gallen,  darüber, wie die direkte Demokratie unseres Landes im Ausland wahrgenommen und verstanden wird.  Als Botschafter sei es eine der Aufgaben, unser politisches System und unsere Politik wie beispielsweise die direkte Mitentscheidung des Volkes oder unsere Neutralität immer wieder neu zu erklären. Dabei reichten die Reaktionen je nach Land von Bewunderung bis zu Unverständnis. Auf besonderes Interesse stiessen seine Ausführungen darüber, wie die Schweiz die Interessen anderer Staaten im Ausland wie beispielsweise jene der USA im Iran wahrnimmt.

Alt-Botschafter Blickenstorfer beantwortete zahlreiche Fragen, die auch sein Leben und das seiner Gattin im jeweiligen Land zum Thema hatten. Susann Blickenstorfer berichtete über ihre persönlichen Erfahrungen. Hierbei ging sie besonders auf die Lebensumstände der Frauen in den verschiedenen Ländern ein.

Christian Blickenstorfer und Hans Groth werden im Auftrage der DEZA im Oktober 2014 in den Iran reisen und in Teheran, Yazd, Esfahan und Shiraz iranische Demografie-Experten treffen. In Expertentagungen werden Erfahrungen zu aktuellen demografischen Entwicklungen ausgetauscht. Der Iran ist vor allem deshalb wissenschaftlich besonders interessant, weil es kaum ein Land gibt in dem die Geburtenraten in so kurzer Zeit auf so niedrige Werte gefallen sind. Was steckt dahinter? Was bedeutet dies? Wie kann man ein solches Phänomen verstehen? 

Der WDA Forum Generationenclub zählt bereits fast 40 Mitglieder. 23 Personen waren an diesem Abend mit dabei. Die nächste Zusammenkunft ist für den 5. Februar 2015 geplant. Und bereits am 30. Oktober 2014 findet der 5. Regionalanlass des WDA Forum in Zusammenarbeit mit der St.Galler Kantonalbank im Textilmuseum St.Gallen statt. Thema: Vermögensanlage und Demografie – eine wirtschaftsphilosophische „Sprechstunde“.

1. ddn Schweiz Fachkonferenz

Die 1. Fachkonferenz am 18. Juni 2014 fand unter dem Titel „Human Economy“ der Zukunft? Nachhaltiges Personalmanagement! im Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie in Zürich statt. Dank der abwechslungsreichen und interessanten Vorträge hat sie sehr viele verschiedene Einblicke in das Thema Demografie gegeben.

Weiter zum ausführlichen Beitrag

Book launch event in Amman, Jordan

She wants to be a doctor, a mother and a wife! - Capturing the demographic dividend in Jordan

Hans Goth and retired Swiss Ambassador Christian Blickenstorfer visited Jordan March 1-6, 2014 in order to attend a launch event of their book ‘Population Dynamics in Muslim Countries – Assembling the Jigsaw’, an event organised in cooperation with the NGO Sisterhood Is Global Institute (SIGI). The book contains amongst other a detailed chapter on Jordan. Therefore, Jordan’s capital Amman was a very appropriate place for the event.

The book launch was preceded by an intensive planning and preparation phase. Besides the NGO SIGI, the planning involved the Cooperation Office of the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) in Amman, the Swiss Ambassador to Jordan as well as the local NGO SAANED. The event would not have been possible without the close involvement of these partners. The conference was attended by 60 experts from academia, politics, the private sector and civil society. The participants were particularly delighted that they received a personal copy of the book at the end of the event. The presence of local media, including the local TV station, provided the opportunity to give interviews on the rationale and content of the book.

For Hans Groth and Christian Blickenstorfer the key message of this country visit was:

“The development of countries like Jordan is strongly influenced by the future role of women. More specifically, it is about women’s role in their family, in their society, in their economy as well as in governance processes of their country. Development processes towards increased welfare, prosperity, and social stability are increasingly driven by changes in societal models. Hence, any initiative enhancing the status of women contributes to a sustainable form of development with better wealth, welfare and health”. The headline “She wants to be a doctor, a mother and a wife!” could hardly be more to the point.

More information can be found in the report of the event.

Hans Groth und Alt-Botschafter Christian Blickenstorfer waren vom 1.-6. März 2014 in Jordanien. Dort fand am 4. März in Kooperation mit der NGO „Sisterhood  is Global“ der Book Lauch Event zu dem kürzlich erschienen Buch ‘Population Dynamics in Muslim Countries - Assembling the Jigsaw’ statt. Dieses Buch hat u.a. ein detailliertes Kapitel über Jordanien. Deshalb war Jordanien bzw. Amman als Tagungsort mehr als geeignet.

Dem Anlass ging eine intensive Planungs- und Vorbereitungsphase voraus. Involviert waren neben der NGO „Sisterhood is Global“, die lokale DEZA Vertretung in Amman, der Schweizer Botschafter in Amman sowie die NGO „SAANED“. Ohne die intensive Kooperation mit diesen Partnern wäre dieser Event nicht möglich gewesen. Insgesamt haben 60 Personen/Experten an dieser Tagung in Amman teilgenommen. Besonders erfreut waren die Teilnehmer, dass sie am Ende der Veranstaltung ein persönliches Exemplar unseres Buches erhielten. Auch die Medien incl. lokales TV waren anwesend, und die gab den Veranstaltern die Möglichkeit ihre Gedanken und Ansichten den Pressevertretern zu erklären..  

Die Kernbotschaft dieser Veranstaltung war: Die Entwicklung von Ländern wird z.B. Jordanien ist in hohem Mass durch die zukünftige Rolle der Frau in Familie, Gesellschaft, Wirtschaft und auch den Governance Modellen geprägt. Frauen sind der Schlüssel für eine Entwicklung in Richtung Wohlfahrt, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität. Daher ist jede Initiative die diese Entwicklung unterstützt eine nachhaltige Form der Entwicklungshilfe. Weitere Informationen finden sie im Tagungsbericht. Die Schlagzeile “She wants to be a doctor, a mother and a wife!” könnte dieses Tagungsergebnis nicht besser zusammenfassen.

Icon filetype pdf Report of Amman book launch event (341 KB)

Link zum Eintrag bei SAANED

Zum Kauf des Buches

Book Launch Event in Amman, Jordan

Helferanlass vom 2. Juni 2014

Ohne Helferinnen und Helfer geht (fast) nichts…

Die Helferinnen und Helfer (Staff) des WDA Forums trafen sich am 2. Juni 2014, um sich über die aktuellen und kommenden Aktivitäten orientieren zu lassen. Im Weiteren wurde im Gespräch die Bereitschaft zur verstärkten Mitarbeit ausgelotet.

Hans Groth informierte über die 2014 bereits durchgeführten und noch geplanten Anlässe. So viele wie in diesem Jahr waren es noch nie. Ein Wermutstropfen ist dabei, dass auf die Durchführung des traditionellen WDA Forums an der Universität aus finanziellen Überlegungen verzichtet wird. Das WDA Forum soll weiterhin auf sicheren Beinen stehen und keine unangemessenen Risiken eingegangen werden.

Die Anwesenden diskutierten mit der WDA-Leitung, in welcher Form sie durch eigenes Engagement und durch das Einsetzen persönlicher Fähigkeiten die Arbeit des WDA gezielt unterstützen könnten. Die Runde offenbarte ein grosses Potenzial und viel Bereitschaft zum Engagement. Die Lust zur individuellen Mitgestaltung war in grossem Ausmass vorhanden. Beim  Apéro wurden Gedanken ausgetauscht und Pläne geschmiedet.

Das Ergebnis der Diskussionen wird nun ausgewertet und in konkrete Aktivitäten umgesetzt. Eine zweite Zusammenkunft ist für den kommenden Herbst geplant. 

Regionalanlass Mai 2014

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Das Thema Demografie hat bekanntlich viele Facetten. Anlässlich unseres 4. regionalen WDA Anlasses griffen wir ein weiteres spannendes Thema auf - Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Glück und Erfolg im Alter. 

Die zahlreichen Anmeldungen führten zu einem ausgebuchten Katharinensaal am 5. Mai 2014 in St.Gallen. Die Referenten PD Dr. Simon Forstmeier und Prof. Dr. Peter Gross zogen das Publikum mit ihren Vorträgen in ihren Bann. In der darauf folgenden Diskussionsrunde spiegelte sich das rege Interesse des Publikums wider. Nach der offiziellen Veranstaltung lud der Kreuzgang des Kloster St. Katharinen zu einem gemütlichen Apéro bei spannenden Gesprächen ein. Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen und über einen gelungenen Anlass. Herzlichen Dank an die Referenten und die Helfer/innen. 

Die nächste Veranstaltung dieser Reihe findet am 30. Oktober 2014 im Textilmuseum St.Gallen statt. Sie sind herzlich eingeladen. 

Icon filetype pdf Infos zum Anlass  (217 KB)

Foto-Gallerie

3. Demografie Dialog Schweiz „Demenz – Wie gehen wir in der Schweiz damit um?“

7 Fragen an Birgitta Martensson, Geschäftsleiterin der Schweizerischen Alzheimervereinigung

In unserer nunmehr 3. Dialogrunde greifen wir dieses anspruchsvolle und interdisziplinäre  Thema am 20.-21. Mai 2014 auf. Hierzu haben wir eine Gruppe von 16 engagierten Personen mit unterschiedlichsten Perspektiven eingeladen. Ziel ist es die Herausforderung „Demenz“ nicht nur aufzugreifen, sondern Input für die kommenden Diskussionen in der Schweiz zu generieren. Basis unserer Diskussion wird die kürzlich vom BAG veröffentlichte "Nationale Demenzstrategie 2014 -2017" sein.

Einer der Teilnehmer ist Birgitta Martensson von der Schweizerischen Alzheimervereinigung. Bitte lesen Sie ihre Antworten auf unsere 7 Fragen Icon filetype pdf hier (392 KB).

 

Dr. Hans Groth
Chairman of the Board

Demographischer Wandel: Täglich 6 Stunden länger leben

Dortmund/Berlin, 26.02.2014Mit jedem Tag steigt die durchschnittliche Lebenserwartung um 6 Stunden, mit jedem Jahr sogar um 3 Monate. Das rechnete Harald Wilkoszewski von der OECD den Teilnehmern der internationalen ddn-Konferenz „Human Economy“ vor. Damit erhöht sich die durchschnittliche Lebenserwartung von gegenwärtig ca. 80 auf 90 Jahre im Jahr 2050. Bliebe alles so wie bisher, würden die Menschen 35-40 Jahre ihres Lebens arbeiten und 60 Jahre und länger ihren Lebensunterhalt anders als durch Erwerbstätigkeit finanzieren müssen. Das würde die sozialen Sicherungssysteme überlasten. Der Ausweg: Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Wie das funktionieren kann, diskutierten mehr als 100 Experten und Wissenschaftler aus der ganzen Welt auf der internationalen ddn-Fachkonferenz „Human Economy“ am 20. und 21. Februar 2014.

Gerade der internationale Ansatz hat sich bewährt, denn die Teilnehmer werden mit den Ideen und Ansätzen konfrontiert, die zuhause in ihren Heimatländern sonst so nicht gedacht werden“, sagte ddn-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Victoria Büsch von der gastgebenden SRH Hochschule in Berlin. Wie zum Beispiel in Japan. Dort werden Arbeitnehmer, die noch über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten möchten, von Sozialabgaben und Steuern freigestellt. Dazu Prof. Dr. Büsch: „Das ist out of the box gedacht. Solche Ideen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich sind, brauchen wir, um die Auswirkungen des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels zu bewältigen.“ ddn-Vorstand Christian Werner von der Allianz SE ergänzt: „HR Management entwickelt sich immer mehr zur zentralen Unternehmensfunktion, das hat die Konferenz eindrücklich gezeigt.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.demographie-netzwerk.de